Beim Waffenreinigen ins Bein geschossen

Graz

PistoleEin 57 jähriger Mann aus Graz hat sich beim Reinigen einer Pistole ins Bein geschossen. Der Mann hatte aber doppeltes Pech. Er hatte zudem keine Lizenz für die Waffe und traute sich dann nicht, einen Notarzt zu rufen, oder einen Arzt aufzusuchen. Eine Bekannte von ihm hat aber dann dennoch einen Krankenwagen gerufen, die den Unglücklichen ins Krankenhaus brachte. Natürlich erfuhr bei einer Schussverletzung dann auch die Polizei davon.

 

Wie konnte sich der Schuss lösen?

Der arbeitslose  Mann war am Sonntag vormittags in zu Hause in Graz-Gösting damit beschäftigt, seine Pistole zu reinigen. Scheinbar hatte er die Waffe vorher nicht entladen und die Waffe entsichert. Es löste sich ein Schuss und das Projektil durchschlug dabei den linken Oberschenkel und auch noch die linke Wade. Der Mann hatte nun Bedenken, Hilfe zu rufen, da er ja keinerlei Berechtigung hatte, die Waffe zu besitzen. Er wollte alles vertuschen und rief nur eine Bekannte an, die aber erkannte, dass sie ihm die ernsthaften Wunden nicht versorgen konnte. Sie rif den Rettungsdienst und der Mann wurde im UKH Graz stationär aufgenommen.

Was passierte weiter?

Die Polizei hat die Pistole und die dazugehörige Munition sichergestellt. Bisher weiß nur der Waffenbesitzer, woher die Pistole stammt. Der Mann wurde angezeigt und vorläufig ein Waffenverbot über ihn verhängt.

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