Armbrustschütze verbarrikadiert sich

Armbrustschütze im WaldEin 40-Jähriger Mann hat sich mit einer Armbrust in Bamberg in seiner Wohnung verbarrikadiert. Der Mann wollte einen Arzttermin, zu dem ihn seine Angehörigen bringen wollten nicht wahrnehmen. Er hielt Verwandte und die Polizei mit seiner Sportwaffe auf Abstand. Erst ein Sondereinsatzkommando der Ploizei konnte ihn schließlich überwältigen.

Wie kam es soweit?

Norbert Schuberth, der Pressesprecher der Polizeiinspektion Oberfranken sagte, dass der Mann eigentlich immer sehr umgänglich war gegenüber den Angehörigen. Aber als ihn seine Verwandten am Morgen zu einem Arzttermin abholen wollten, weigerte sich der Mann und schloss sich in seine Wohnung ein. Er ließ nicht mit sich reden. Der Mann ist psychisch krank, aber eigentlich nicht gefährlich. Der Mann gab kund, dass er sich mit seiner Armbrust verteidigen wird, auch gegen die Polizei. Die Polizei musste dann alle Hausbewohner in Sicherheit bringen und sperrte die Straße. Verhandlungsversuche der Polizei schlugen fehl. Als die Spezialkräfte eingriffen und den Mann überwältigten blieb der Mann unverletzt.

Bei der Durchsuchung der Wohnung stellte die  Polizei zwei Armbrüste mit Pfeilen sicher. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Bamberg. Bei dem Einsatz waren 50 Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Sogar ein Polizeihubschrauber ist über dem Einsatzort gekreist. Erst gegen 11.30 Uhr konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

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